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Halten Sie sich über Neuigkeiten zum Thema Substitution auf dem Laufenden!

Im Bereich News werden wir über Initiativen und Strategien zur Substitution, Veranstaltungen sowie wichtige Neuigkeiten der Chemikalienregulation berichten. Die Nachrichten erscheinen auf Deutsch und Englisch.
9. Juli 2020

Zwei ECHA-Berichte zum Thema „Substitution von Chemikalien“ veröffentlicht

Im Juli 2020 veröffentlichte die ECHA zwei Berichte, in denen sowohl die direkten als auch die indirekten Auswirkungen von REACH auf die Substitution betrachtet wurden.

Die Substitution gefährlicher Chemikalien durch sicherere Alternativen und umweltfreundlichere Technologien wird durch Regulation vorangetrieben. Unternehmen berichten, dass Beschränkungen und Zulassungen Haupttreiber für die Substitution sind. Unternehmen sind auch durch Kundennachfrage und ihre eigene Nachhaltigkeitspolitik motiviert. Der erste Bericht beschreibt die „Auswirkungen von REACH-Beschränkungen und -Zulassungen auf die Substitution in der EU“.

Der zweite „Bericht über substitutionsunterstützende Aktivitäten im Zeitraum 2018-2019 und Schwerpunkt 2020-21“ beschreibt, wie die ECHA Unternehmen bei der Substitution unterstützt und weiter unterstützen will.

Weitere Informationen: https://echa.europa.eu/-/restriction-and-authorisation-found-to-drive-replacement-of-harmful-chemicals

22. Juni 2020

Neue Webseite lenkt die Aufmerksamkeit auf endokrin wirkende Chemikalien innerhalb der EU

Eine neue Webseite gibt eine Übersicht von Stoffen in der EU: I) welche bereits als endokrine Disruptoren (EDs) identifiziert wurden, II) derzeit als ED bewertet werden und III) welche für eine Bewertung aufgrund potenzieller ED Eigenschaften für eine Bewertung in Betracht gezogen werden. Die Webseite wird von der dänischen Umweltschutzbehörde gehostet und von nationalen Behörden in Belgien, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Schweden unterstützt.

Offizielle Meldung der dänischen Umweltschutzbehörde: https://eng.mst.dk/about-us/news/news-archives/2020/jun/new-webpage-directs-attention-to-endocrine-disrupting-chemicals-within-the-eu/

Link zu der Homepage mit den ED-Listen: https://edlists.org/

13. Mai 2020

Europäische Chemikalien – Nachhaltigkeitsstrategie: Konsultation vom 09. Mai 2020 – 20. Juni 2020

Diese Strategie zielt darauf ab, die mit der Herstellung und Verwendung von Chemikalien verbundenen Risiken zu verringern. Sie soll die EU-Vorschriften für Chemikalien vereinfachen und stärken. Die Strategie soll untersuchen, wie die Behörden und wissenschaftlichen Gremien der EU zusammenarbeiten können, um zu einem Verfahren zu gelangen, bei dem Stoffe von nur einer Behörde geprüft werden.

Dies wird dazu beitragen, dass

  • Mensch und Umwelt besser vor gefährlichen Chemikalien geschützt werden,
  • die Entwicklung sicherer und nachhaltiger Alternativen gefördert wird,
  • der Handel mit sicheren Chemikalien innerhalb der EU weiter vereinfacht wird.

Die Kommission bittet um Feedback von Bürgern und Interessenvertretern.  Nutzen Sie die Gelegenheit der öffentlichen Konsultation bis zum 20. Juni, um Ihren Standpunkt darzulegen.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12264-Chemicals-strategy-for-sustainability-

12. Mai 2020

Fünf europäische Mitgliedstaaten starten einen „Call for evidence“ für eine umfassende PFAS-Beschränkung

Alle Akteure sind eingeladen den Fragebogen vor dem 31. Juli 2020 auszufüllen

Die für REACH zuständigen Behörden Deutschlands, der Niederlande, Norwegens, Schwedens und Dänemarks planen einen REACH-Beschränkungsvorschlag auszuarbeiten mit dem Ziel, die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung aller Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) in der EU zu beschränken. Hauptbesorgnis ist die sehr hohe Persistenz dieser Chemikalien in der Umwelt und die potenzielle Kontamination von Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser. Die Mitgliedsstaaten haben nun einen Fragebogen gestartet, um weitere Informationen für die Entwicklung des Beschränkungsdossiers nach Anhang XV zu erhalten. Diese Informationen werden für die Bewertung der am besten geeigneten Beschränkungsmaßnahmen sowie des Umfangs und der Bedingungen der Beschränkungsoption(en) verwendet, die in diesem Dossier in Betracht gezogen werden sollen.

Unternehmen, die PFAS herstellen oder verwenden, Unternehmen, die Produkte (Mischungen und Erzeugnisse) verkaufen, die mit diesen Stoffen hergestellt wurden, sowie Unternehmen, die PFAS-Alternativen verwenden, Wissenschaftler und NGOs sind eingeladen, den Fragebogen vor dem 31. Juli 2020 auszufüllen. Wir ermutigen alle Interessenvertreter, alle relevanten Informationen über die Eigenschaften und die Verwendung von PFAS und möglichen Alternativen einzureichen, damit die Mitgliedstaaten einen gut untermauerten Beschränkungsvorschlag unterbreiten können.

Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie auf den Seiten des REACH-CLP-Biozid-Helpdesks (Link).

2. April 2020

BAuA-Bericht zu Alternativen für Chromtrioxid in der Hart-/Funktional- und Dekorativverchromung

Mit diesem Bericht wurden Informationen über die technische und wirtschaftliche Machbarkeit von Alternativen von Chromtrioxid zusammengestellt.

In Interviews mit Experten aus der Praxis wurden die Vor-und Nachteile von verschiedenen Alternativen diskutiert und in dem Bericht zusammengetragen.

Jüngste Entwicklungen bei der Alternativensuche für Chromtrioxid finden Sie im frei zugänglichen, englischen Bericht auf den Seiten der BAuA: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/Gd101.html

13. März 2020

BAuA: Rechtsfolgen einer Einstufung nach CLP-Verordnung: Datenbank aktualisiert

Die Einstufung von gefährlichen Stoffen oder Gemischen ist nicht nur wichtig für deren Kennzeichnung, sondern löst auch zahlreiche Rechtsfolgen aus. Seit 2015 sorgt eine Datenbank im Internetangebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) für mehr Durchblick.

Die Datenbank besteht aus zwei Teilen. Teil A enthält die Rechtsfolgen nach der Verordnung über Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008) mit dem weitaus größten Anteil der Einträge. Teil B beschreibt die Rechtsfolgen, die noch immer die alten Richtlinien 1999/45/EG und 67/548/EWG (Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie) berücksichtigen.

Im Rahmen einer Recherche wurde die Datenbank jetzt aktualisiert und überarbeitet.

Die Datenbank und der Projekt-Bericht befinden sich im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/rechtsfolgen-der-einstufung.

4. März 2020

11 neue Stoffe auf der Zulassungsliste: ECHA untersucht Verwendungen und Alternativen

Im Februar 2020 hat die Europäische Kommission weitere 11 Stoffe auf die Zulassungsliste gesetzt. Um die Anzahl der Zulassungsanträge abzuschätzen, die für diese Stoffe zu erwarten sind, hat die ECHA eine Marktuntersuchung in Auftrag gegeben. Dabei zeigt sich, dass nur wenige Unternehmen daran interessiert sind, diese Stoffe weiterhin zu verwenden.

Eine kurze Abschätzung ergab, dass für alle 11 Stoffe eine Reihe möglicher Alternativen verfügbar sind. Diese sind im verlinkten Bericht in Tabelle 5 auf den Seiten 20 – 22 aufgeführt.

Bericht „Estimating the number and types of applications for 11 substances added to the Authorisation List in February 2020“

Quelle: https://echa.europa.eu/de/view-article/-/journal_content/title/echa-weekly-26-february-2020

27. Februar 2020

Aufruf zur Mitteilung von Alternativen zu Konservierungsmitteln für Farben, Lacke und Klebstoffe

Sind Sie Lieferant / Hersteller oder Anwender von Konservierungsmitteln für Farben, Lacke und Klebstoffe?

Wir suchen nach Drop-In / technischen oder funktionalen Alternativen zu den typischen Bioziden für Produktart (PT) 6 „Schutzmittel für Produkte während der Lagerung“ (Verordnung über Biozidprodukte (BPR, Verordnung (EU) Nr. 528/2012)).

Wenn Sie Ihr Wissen mit uns teilen möchten, wenden Sie sich bitte an subsportplus@baua.bund.de und luedeke.andreas@baua.bund.de.

Sie können uns auch treffen, um Alternativen und Möglichkeiten zur Reduzierung der Biozidanwendung bei unserer nächsten Substitutionsveranstaltung zu besprechen:

„Perspektiven der Substitution von Isothiazolinonen als Konservierungsmittel (Topfkonservierer) in Farben, Lacken und Klebstoffen“

Wo und wann? Sie findet am 25. Februar 2021 an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund statt.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Registrierungsformalitäten finden Sie hier.

11. Februar 2020

Leitlinien zu den besten verfügbaren Techniken (BVT) und den besten Umweltpraktiken (BEP) für die Verwendung von Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) und verwandten Chemikalien, die im Rahmen des Stockholmer Übereinkommens aufgeführt sind, aktualisiert 2017

Das Stockholmer Übereinkommen verbietet die Herstellung und Verwendung von PFOS und verwandten Chemikalien, außer in bestimmten Anwendungen oder als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Chemikalien, die in diesen Anwendungen verwendet werden. Hersteller und Verwender von PFOS müssen sich beim Sekretariat des Übereinkommens registrieren lassen und die Leitlinien zu BVT und BEP berücksichtigen. Sie wurden von der Konferenz der Vertragsparteien ermutigt, das Risiko von PFOS, seinen Salzen und PFOS-F im Lebenszyklus zu mindern. Dieses Dokument soll dabei unterstützen.

Hauptzielgruppe sind Mitarbeiter, die für Anwendung von BVT und BEP bei der Produktion und beim Einsatz von PFOS verantwortlich sind.

Gehe zu: Stockholm Convention

Einen Überblick über mögliche Ersatzstoffe für PFOS finden Sie auch in der UBA-Publikation „Verwendung von PFOS in der Galvanik – Kennzeichen eines geschlossenen Kreislaufs, Verwendung von Ersatzstoffen“ (Texte | 63/2016).

4. Februar 2020

Workshop: Problematische Chemikalien ersetzen, 30-31.01.2020 in Wien

Diskussionsforum zur Substitution von Chemikalien in der Praxis

Im Rahmen dieses Workshops werden die neuesten Entwicklungen der Substitutionspolitik der EU nähergebracht. Es wird aufgezeigt, was das für Unternehmen bedeuten kann. Im Rahmen von Arbeitsgruppen werden drei aktuelle Praxisbeispiele besprochen:

  1. Chromate in der Oberflächenbeschichtung
  2. Konservierungsmittel in Lacken und Waschmitteln
  3. Reinigungsmittel in der Textilpflege.

Darüber hinaus ergibt sich im Rahmen einer Match-Making Session die Möglichkeit, neue Lösungsansätze für Substitutionen kennenzulernen.

Zielgruppe sind Unternehmen mit Erfahrungen in Substitutionsprozessen, die diese Erfahrungen aktiv in die Workshop-Diskussionen einbringen und von anderen Teilnehmenden lernen möchten.

Vorträge und Endbericht sind hier zu finden: https://www.wko.at/service/umwelt-energie/workshop-problematische-chemikalien–2020.html

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