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Halten Sie sich über Neuigkeiten zum Thema Substitution auf dem Laufenden!

Im Bereich News werden wir über Initiativen und Strategien zur Substitution, Veranstaltungen sowie wichtige Neuigkeiten der Chemikalienregulation berichten. Die Nachrichten erscheinen auf Deutsch und Englisch.
20. Januar 2020

UBA: Leitfaden Nachhaltige Chemikalien (Version 2017) und IT-Instrument „SubSelect“

Das Umweltbundesamt hat 2017 eine aktualisierte Fassung des Leitfadens zu nachhaltigen Chemikalien veröffentlicht. Er soll Unternehmen bei der Bewertung der Nachhaltigkeit der von ihnen verwendeten Stoffe und Gemische unterstützen.

Er wurde ergänzt durch ein elektronisches Bewertungsinstrument: SubSelect, basierend auf dem Progamm Access. SubSelect greift die stoffbezogenen Bewertungskriterien des Leitfadens auf. Es ermöglicht die Bewertung einzelner Stoffe und Gemische – und den direkten Vergleich der Nachhaltigkeit (von Stoffen oder Gemischen).

Die Instrumente Leitfaden und SubSelect sind kostenlos und öffentlich verfügbar:

Leitfaden nachhaltige Chemikalien
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/leitfaden-nachhaltige-chemikalien

SubSelect – Instrument zur Auswahl Nachhaltiger Chemikalien
https://www.umweltbundesamt.de/dokument/subselect-instrument-zur-auswahl-nachhaltiger

16. Januar 2020

Workshop: Problematische Chemikalien ersetzen, 30-31.01.2020 in Wien

Diskussionsforum zur Substitution von Chemikalien in der Praxis

Im Rahmen dieses Workshops werden die neuesten Entwicklungen der Substitutionspolitik der EU nähergebracht. Es wird aufgezeigt, was das für Unternehmen bedeuten kann. Im Rahmen von Arbeitsgruppen werden drei aktuelle Praxisbeispiele besprochen:

  1. Chromate in der Oberflächenbeschichtung
  2. Konservierungsmittel in Lacken und Waschmitteln
  3. Reinigungsmittel in der Textilpflege.

Darüber hinaus ergibt sich im Rahmen einer Match-Making Session die Möglichkeit, neue Lösungsansätze für Substitutionen kennenzulernen.

Zielgruppe sind Unternehmen mit Erfahrungen in Substitutionsprozessen, die diese Erfahrungen aktiv in die Workshop-Diskussionen einbringen und von anderen Teilnehmenden lernen möchten.

Weitere Informationen: https://www.wko.at/service/umwelt-energie/workshop-problematische-chemikalien–2020.html

15. Januar 2020

Online-Schulung zur Analyse von Alternativen

Der Online-Kurs wurde von der University of Massachusetts Lowell in Zusammenarbeit mit der ECHA entwickelt und wird Informationen über neue Praxisstandards und Beispiele für nützliche Methoden und Werkzeuge zur Bewertung von Alternativen liefern. Die Schulung ist nicht ausschließlich auf den REACH-Zulassungskontext ausgerichtet, sondern richtet sich an diejenigen, die im weiteren Sinne an nachhaltigem Chemikalienmanagement arbeiten – sei es in nationalen Behörden, in der Industrie oder in einer Nichtregierungsorganisation.

Im Rahmen des Online-Kurses lernen die Teilnehmer, wie sie der Substitution von Gefahrstoffen fundierte Entscheidungen im Chemikalienmanagement treffen können.

Das Training ist wie folgt aufgebaut:

Einführung

Sitzung 1: Umfang der Bewertung

Sitzung 2: Identifizierung und Screening von Alternativen

Sitzung 3: Risiken und Exposition

Sitzung 4: Kosten und technische Leistung

Sitzung 5: Entscheidungen treffen und umsetzen

Der Kurs wird im Abonnement angeboten, ist aber kostenlos, d.h. es gibt eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern, die den Kurs gleichzeitig besuchen können. Sie können Ihr Interesse an der Teilnahme am Kurs durch Ausfüllen eines Formulars bekunden. Die Teilnehmer erhalten ein zeitlich begrenztes Abonnement für die Online-Lernplattform, sobald die Schulung im Januar 2020 veröffentlicht wird.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://newsletter.echa.europa.eu/home/-/newsletter/entry/improve-your-skills-on-assessing-alternatives

und hier: https://echa.europa.eu/online-training-on-analysis-of-alternatives.

25. November 2019

„STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“- Ausschreibung des 13. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises

Im Herbst 2020 ist es wieder soweit: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird im November 2020 den 13. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis verleihen. Das Thema lautet diesmal: „STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“.

Ausgezeichnet werden neue Ideen und Konzepte für die sichere Arbeit mit krebserzeugenden Gefahrstoffen. Von der Einführung alternativer Stoffe, Produkte und Verfahren, Initiativen zur Schulung der Mitarbeitenden oder die Entwicklung von innovativen Lösungen für den sicheren Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen – die Ansätze können vielfältig sein.

Die besten Einsendungen werden mit insgesamt 10 000 Euro durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet. Bis zum 31. März 2020 können Bewerbungen unter gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de eingereicht werden. Ein Anschreiben sowie eine kurze Darstellung Ihrer Aktivitäten genügen, bei interessanten Projekten werden Sie um ergänzende Angaben gebeten.

Flyer „13. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis: STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gefahrstoffschutzpreis.de.

22. November 2019

Konservierung von Farben und Detergenzien – Workshop über Innovationen und die Herausforderung der Industrie

Am 15. Mai 2019 fand in Brüssel ein Workshop „Preservation of Paints & Detergents“ von A.I.S.E, dem internationalen Verband für Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Pflegemittel und CEPE, der Europäischen Vereinigung der Lack-, Druckfarben- und Künstlerfarbenindustrie, statt.

Im vergangenen Jahr forderte die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten, die Industrie und NGOs auf, Maßnahmen zur Suche nach Alternativen zu Wirkstoffen in Bereichen einzuleiten, in denen Innovationen erforderlich sind. Die Konservierung von Produkten während der Lagerung wurde als einer der vorrangigen Bereiche identifiziert.

Derzeitige Innovationen in den Branchen, Herausforderungen der Industrie und mögliche Lösungsansätze nach der Biozid-Verordnung wurden mit allen interessierten Teilnehmern diskutiert.

Eine Dokumentation und die Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier.

11. Oktober 2019

EU-OSHA: Wettbewerb für gute praktische Lösungen der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ würdigt Beispiele für die Handhabung gefährlicher Substanzen am Arbeitsplatz

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat die im Rahmen ihres 14. Wettbewerbs für gute praktische Lösungen sechs ausgezeichneten und vier lobend erwähnten Beispiele von Organisationen bekannt gegeben, die ein innovatives Konzept beim erfolgreichen Umgang mit den Risiken gefährlicher Substanzen verfolgen.

Mit den Auszeichnungen werden Organisationen gewürdigt, die sich in herausragender Weise für die Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit engagieren und praktische Lösungen zum Schutz der Beschäftigten und zur Steigerung der Produktivität fördern.

Der Wettbewerb 2018-2019 ist ein wichtiger Bestandteil der EU-OSHA-Kampagne Gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben https://healthy-workplaces.eu/.

Zu den prämierten Beispielen gehört die Verwendung oder Substitution von Gefahrstoffen aus dem Friseurbereich bis hin zum Bausektor.

Mehr über die Beispiele erfahren Sie in der Broschüre https://osha.europa.eu/de/tools-and-publications/publications/healthy-workplaces-good-practice-awards-2018-2019/view.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs für gute praktische Lösungen im November 2019 bei der Abschlussveranstaltung in Bilbao statt.

Quelle: https://osha.europa.eu/en/tools-and-publications/publications/healthy-workplaces-good-practice-awards-2018-2019/view

16. September 2019

INERIS informiert über die Verwendungen und Alternativen der ethoxylierten Alkylphenole (APEOs)

Das französische Nationale Institut für industrielle Umwelt und Risiken (INERIS) bietet auf der Informationsplattform „Chemicals substitution“ Informationen von Unternehmen über die Alternativen für die drei Stofffamilien: Bisphenole, Phthalate und Alkylphenolethoxylate (APEOs).

Der letzte Newsletter (September 2019) bietet eine Übersicht der Verwendungen und Alternativen der APEOs. APEOs sind nichtionische oberflächenaktive Substanzen. Die zwei häufigsten Untergruppen sind die ethoxylierten Oktylphenole und ethoxylierten Nonylphenole. Für letztere Stoffgruppe können die ethoxylierten, nicht-aromatischen Alkohole als Alternative eingesetzt werden.

Lesen Sie mehr zu den APEOs: https://substitution.ineris.fr/en/newsletters/archive

10. September 2019

Neues Siegel für Textilien: Minister Gerd Müller stellt staatliches Textilsiegel „Grüner Knopf“ vor

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat am 09.09.19 das staatliche Textilsiegel „Grüner Knopf“ (http://www.gruener-knopf.de/) vorgestellt. In der Einführungsphase machen 27 Unternehmen mit. Sie haben alle die anspruchsvollen Anforderungen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit (z.B. frei von SVHC) für den Grünen Knopf erfolgreich bestanden. Weitere Informationen zum „Grünen Knopf“ finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere, hilfreiche Links:

5. September 2019

BAuA-Veranstaltung „Perspektiven der Substitution von Isothiazolinonen als Konservierungsmittel (Topfkonservierer) in Farben, Lacken und Klebern“ – Save the date

Am 28. Mai 2020 findet in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund eine Informations- und Dialogveranstaltung zum Thema „Perspektiven der Substitution von Isothiazolinonen als Konservierungsmittel (Topfkonservierer) in Farben, Lacken und Klebern“ statt.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Verwendung von Konservierungsmitteln (insbesondere Biozid-Verordnung)
  • Möglichkeiten der Reduzierung des Einsatzes von Konservierungsmitteln (z. B. Allergikerfarben)
  • Substitution von Konservierungsmitteln durch innovative Wirkstoffkombinationen, Gemische und alternative Fertigungstechnologien
  • Ergebnisse des BAuA-Rechercheprojektes zur Substitution von Konservierungsmitteln (Topfkonservierern) in Farben, Lacken und Klebern

Weitere Informationen zum Programm und den Anmeldeformalitäten werden hier veröffentlicht.

14. Juni 2019

Second meeting of the substitution and innovation network – Vorträge online

Die ECHA hat die Vorträge der Konferenz „Second meeting of the substitution and innovation network“, die am 29. Mai 2019 in Helsinki stattfand, veröffentlicht.

Um innovative und nachhaltige Lösungen für die Substitution zu fördern, organisierte die ECHA ein Netzwerktreffen mit dem Schwerpunkt auf dem Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen verschiedenen Interessengruppen. Mehr zu dem Treffen (hier) und über den Bericht von Frau Dr. Michaela Clever über SUBSPORTplus.

Weitere Informationen zum Thema „Substitution“ finden Sie auf der ECHA-Internetseite „Substitution durch sicherere Chemikalien“, insb. Dokumentationen weiterer Substitutionsveranstaltungen.

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