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Halten Sie sich über Neuigkeiten zum Thema Substitution auf dem Laufenden!

Im Bereich News werden wir über Initiativen und Strategien zur Substitution, Veranstaltungen sowie wichtige Neuigkeiten der Chemikalienregulation berichten. Die Nachrichten erscheinen auf Deutsch und Englisch.
2. April 2020

BAuA-Bericht zu Alternativen für Chromtrioxid in der Hart-/Funktional- und Dekorativverchromung

Mit diesem Bericht wurden Informationen über die technische und wirtschaftliche Machbarkeit von Alternativen von Chromtrioxid zusammengestellt.

In Interviews mit Experten aus der Praxis wurden die Vor-und Nachteile von verschiedenen Alternativen diskutiert und in dem Bericht zusammengetragen.

Jüngste Entwicklungen bei der Alternativensuche für Chromtrioxid finden Sie im frei zugänglichen, englischen Bericht auf den Seiten der BAuA: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/Gd101.html

13. März 2020

BAuA: Rechtsfolgen einer Einstufung nach CLP-Verordnung: Datenbank aktualisiert

Die Einstufung von gefährlichen Stoffen oder Gemischen ist nicht nur wichtig für deren Kennzeichnung, sondern löst auch zahlreiche Rechtsfolgen aus. Seit 2015 sorgt eine Datenbank im Internetangebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) für mehr Durchblick.

Die Datenbank besteht aus zwei Teilen. Teil A enthält die Rechtsfolgen nach der Verordnung über Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008) mit dem weitaus größten Anteil der Einträge. Teil B beschreibt die Rechtsfolgen, die noch immer die alten Richtlinien 1999/45/EG und 67/548/EWG (Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie) berücksichtigen.

Im Rahmen einer Recherche wurde die Datenbank jetzt aktualisiert und überarbeitet.

Die Datenbank und der Projekt-Bericht befinden sich im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/rechtsfolgen-der-einstufung.

4. März 2020

11 neue Stoffe auf der Zulassungsliste: ECHA untersucht Verwendungen und Alternativen

Im Februar 2020 hat die Europäische Kommission weitere 11 Stoffe auf die Zulassungsliste gesetzt. Um die Anzahl der Zulassungsanträge abzuschätzen, die für diese Stoffe zu erwarten sind, hat die ECHA eine Marktuntersuchung in Auftrag gegeben. Dabei zeigt sich, dass nur wenige Unternehmen daran interessiert sind, diese Stoffe weiterhin zu verwenden.

Eine kurze Abschätzung ergab, dass für alle 11 Stoffe eine Reihe möglicher Alternativen verfügbar sind. Diese sind im verlinkten Bericht in Tabelle 5 auf den Seiten 20 – 22 aufgeführt.

Bericht „Estimating the number and types of applications for 11 substances added to the Authorisation List in February 2020“

Quelle: https://echa.europa.eu/de/view-article/-/journal_content/title/echa-weekly-26-february-2020

27. Februar 2020

Aufruf zur Mitteilung von Alternativen zu Konservierungsmitteln für Farben, Lacke und Klebstoffe

Sind Sie Lieferant / Hersteller oder Anwender von Konservierungsmitteln für Farben, Lacke und Klebstoffe?

Wir suchen nach Drop-In / technischen oder funktionalen Alternativen zu den typischen Bioziden für Produktart (PT) 6 „Schutzmittel für Produkte während der Lagerung“ (Verordnung über Biozidprodukte (BPR, Verordnung (EU) Nr. 528/2012)).

Wenn Sie Ihr Wissen mit uns teilen möchten, wenden Sie sich bitte an subsportplus@baua.bund.de und luedeke.andreas@baua.bund.de.

Sie können uns auch treffen, um Alternativen und Möglichkeiten zur Reduzierung der Biozidanwendung bei unserer nächsten Substitutionsveranstaltung zu besprechen:

„Perspektiven der Substitution von Isothiazolinonen als Konservierungsmittel (Topfkonservierer) in Farben, Lacken und Klebstoffen“

Wo und wann? Sie findet am 28. Mai 2020 an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund statt.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Registrierungsformalitäten finden Sie hier.

11. Februar 2020

Leitlinien zu den besten verfügbaren Techniken (BVT) und den besten Umweltpraktiken (BEP) für die Verwendung von Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) und verwandten Chemikalien, die im Rahmen des Stockholmer Übereinkommens aufgeführt sind, aktualisiert 2017

Das Stockholmer Übereinkommen verbietet die Herstellung und Verwendung von PFOS und verwandten Chemikalien, außer in bestimmten Anwendungen oder als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Chemikalien, die in diesen Anwendungen verwendet werden. Hersteller und Verwender von PFOS müssen sich beim Sekretariat des Übereinkommens registrieren lassen und die Leitlinien zu BVT und BEP berücksichtigen. Sie wurden von der Konferenz der Vertragsparteien ermutigt, das Risiko von PFOS, seinen Salzen und PFOS-F im Lebenszyklus zu mindern. Dieses Dokument soll dabei unterstützen.

Hauptzielgruppe sind Mitarbeiter, die für Anwendung von BVT und BEP bei der Produktion und beim Einsatz von PFOS verantwortlich sind.

Gehe zu: Stockholm Convention

Einen Überblick über mögliche Ersatzstoffe für PFOS finden Sie auch in der UBA-Publikation „Verwendung von PFOS in der Galvanik – Kennzeichen eines geschlossenen Kreislaufs, Verwendung von Ersatzstoffen“ (Texte | 63/2016).

4. Februar 2020

Workshop: Problematische Chemikalien ersetzen, 30-31.01.2020 in Wien

Diskussionsforum zur Substitution von Chemikalien in der Praxis

Im Rahmen dieses Workshops werden die neuesten Entwicklungen der Substitutionspolitik der EU nähergebracht. Es wird aufgezeigt, was das für Unternehmen bedeuten kann. Im Rahmen von Arbeitsgruppen werden drei aktuelle Praxisbeispiele besprochen:

  1. Chromate in der Oberflächenbeschichtung
  2. Konservierungsmittel in Lacken und Waschmitteln
  3. Reinigungsmittel in der Textilpflege.

Darüber hinaus ergibt sich im Rahmen einer Match-Making Session die Möglichkeit, neue Lösungsansätze für Substitutionen kennenzulernen.

Zielgruppe sind Unternehmen mit Erfahrungen in Substitutionsprozessen, die diese Erfahrungen aktiv in die Workshop-Diskussionen einbringen und von anderen Teilnehmenden lernen möchten.

Vorträge sind hier zu finden: https://www.wko.at/service/umwelt-energie/workshop-problematische-chemikalien–2020.html

20. Januar 2020

UBA: Leitfaden Nachhaltige Chemikalien (Version 2017) und IT-Instrument „SubSelect“

Das Umweltbundesamt hat 2017 eine aktualisierte Fassung des Leitfadens zu nachhaltigen Chemikalien veröffentlicht. Er soll Unternehmen bei der Bewertung der Nachhaltigkeit der von ihnen verwendeten Stoffe und Gemische unterstützen.

Er wurde ergänzt durch ein elektronisches Bewertungsinstrument: SubSelect, basierend auf dem Progamm Access. SubSelect greift die stoffbezogenen Bewertungskriterien des Leitfadens auf. Es ermöglicht die Bewertung einzelner Stoffe und Gemische – und den direkten Vergleich der Nachhaltigkeit (von Stoffen oder Gemischen).

Die Instrumente Leitfaden und SubSelect sind kostenlos und öffentlich verfügbar:

Leitfaden nachhaltige Chemikalien
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/leitfaden-nachhaltige-chemikalien

SubSelect – Instrument zur Auswahl Nachhaltiger Chemikalien
https://www.umweltbundesamt.de/dokument/subselect-instrument-zur-auswahl-nachhaltiger

15. Januar 2020

Online-Schulung zur Analyse von Alternativen

Der Online-Kurs wurde von der University of Massachusetts Lowell in Zusammenarbeit mit der ECHA entwickelt und wird Informationen über neue Praxisstandards und Beispiele für nützliche Methoden und Werkzeuge zur Bewertung von Alternativen liefern. Die Schulung ist nicht ausschließlich auf den REACH-Zulassungskontext ausgerichtet, sondern richtet sich an diejenigen, die im weiteren Sinne an nachhaltigem Chemikalienmanagement arbeiten – sei es in nationalen Behörden, in der Industrie oder in einer Nichtregierungsorganisation.

Im Rahmen des Online-Kurses lernen die Teilnehmer, wie sie der Substitution von Gefahrstoffen fundierte Entscheidungen im Chemikalienmanagement treffen können.

Das Training ist wie folgt aufgebaut:

Einführung

Sitzung 1: Umfang der Bewertung

Sitzung 2: Identifizierung und Screening von Alternativen

Sitzung 3: Risiken und Exposition

Sitzung 4: Kosten und technische Leistung

Sitzung 5: Entscheidungen treffen und umsetzen

Der Kurs wird im Abonnement angeboten, ist aber kostenlos, d.h. es gibt eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern, die den Kurs gleichzeitig besuchen können. Sie können Ihr Interesse an der Teilnahme am Kurs durch Ausfüllen eines Formulars bekunden. Die Teilnehmer erhalten ein zeitlich begrenztes Abonnement für die Online-Lernplattform, sobald die Schulung im Januar 2020 veröffentlicht wird.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://newsletter.echa.europa.eu/home/-/newsletter/entry/improve-your-skills-on-assessing-alternatives

und hier: https://echa.europa.eu/online-training-on-analysis-of-alternatives.

25. November 2019

„STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“- Ausschreibung des 13. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises

Im Herbst 2020 ist es wieder soweit: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird im November 2020 den 13. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis verleihen. Das Thema lautet diesmal: „STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“.

Ausgezeichnet werden neue Ideen und Konzepte für die sichere Arbeit mit krebserzeugenden Gefahrstoffen. Von der Einführung alternativer Stoffe, Produkte und Verfahren, Initiativen zur Schulung der Mitarbeitenden oder die Entwicklung von innovativen Lösungen für den sicheren Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen – die Ansätze können vielfältig sein.

Die besten Einsendungen werden mit insgesamt 10 000 Euro durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet. Bis zum 31. März 2020 können Bewerbungen unter gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de eingereicht werden. Ein Anschreiben sowie eine kurze Darstellung Ihrer Aktivitäten genügen, bei interessanten Projekten werden Sie um ergänzende Angaben gebeten.

Flyer „13. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis: STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gefahrstoffschutzpreis.de.

22. November 2019

Konservierung von Farben und Detergenzien – Workshop über Innovationen und die Herausforderung der Industrie

Am 15. Mai 2019 fand in Brüssel ein Workshop „Preservation of Paints & Detergents“ von A.I.S.E, dem internationalen Verband für Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Pflegemittel und CEPE, der Europäischen Vereinigung der Lack-, Druckfarben- und Künstlerfarbenindustrie, statt.

Im vergangenen Jahr forderte die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten, die Industrie und NGOs auf, Maßnahmen zur Suche nach Alternativen zu Wirkstoffen in Bereichen einzuleiten, in denen Innovationen erforderlich sind. Die Konservierung von Produkten während der Lagerung wurde als einer der vorrangigen Bereiche identifiziert.

Derzeitige Innovationen in den Branchen, Herausforderungen der Industrie und mögliche Lösungsansätze nach der Biozid-Verordnung wurden mit allen interessierten Teilnehmern diskutiert.

Eine Dokumentation und die Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier.

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