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Interaktionsarbeit stärker in den Blickpunkt nehmen

Projekte des BMBF-Förderschwerpunktes "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" präsentieren Lösungsansätze bei Fachtagung in Dortmund

Ausgabe 21/22
Datum 4. Juli 2022

Dortmund - Interaktion mit anderen Menschen ist für uns alltäglich. Für viele Beschäftigte ist der Umgang und die Kommunikation mit Menschen aber auch ein wichtiger Bestandteil ihrer täglichen Arbeit. Mit dem Ziel, die Interaktionsarbeit stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hatte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" am 20. und 21. Juni 2022 zur zentralen Veranstaltung des Projekts "Interaktionsarbeit: Wirkungen und Gestaltung des technologischen Wandels (InWiGe)" nach Dortmund eingeladen. 

160 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft und Praxis tauschten sich über die in den Projekten entwickelten ersten Ergebnisse und Produkte aus. Der erste Veranstaltungstag führte anhand verschiedener Vorträge in die Besonderheiten der Arbeit an und mit Menschen ein. Einen ersten Überblick über die 18 Verbundprojekte gab es anhand eines ABCs der Interaktionsarbeit. Zudem konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Markt der Möglichkeiten an den verschiedenen Ständen der Projektteilnehmer näher informieren und austauschen. Am zweiten Tag gaben verschiedene thematische Sessions einen tieferen Einblick in die Arbeit und den entwickelten Lösungsansätzen der Projekte. Themen waren u.a. "Führung und Kompetenzentwicklung", "Interaktionsanforderungen und –unterstützung", "Gestaltungsansätze" sowie das Thema "Gefährdungsbeurteilung". Den Abschluss an beiden Tagen bildete eine Führung durch die DASA Arbeitswelt Ausstellung.

Die BAuA mit ihrem Partner, dem Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES), haben beim Wissenschaftlichen Projekt InWiGe eine Doppelrolle inne: Zum einen sind sie für die Vernetzung der Projektverbünde des Förderschwerpunktes und den Ergebnistransfer zuständig, zum anderen forschen sie selbst zum Thema. Auf der Veranstaltung gaben Expertinnen und Experten eine Einführung zum Forschungsgegenstand und einen Einblick in die empirische Studie von InWiGe.

Der Förderschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) will einen Beitrag leisten, das Verständnis von Interaktionsarbeit zu erweitern und wissensbasierte Gestaltungsempfehlungen für die Praxis zu entwickeln. Mit Hilfe des Wissenschaftlichen Projekts InWiGe und den 18 Verbundprojekten soll ein Handlungsleitfaden sowie eine Toolbox mit Instrumenten zur Analyse und Gestaltung von Interaktionsarbeit entwickelt werden. Weitere Informationen zum Förderschwerpunkt und den Projekten sowie einer Dokumentation der Veranstaltung sind auf der InWiGe Internetseite zu finden www.interaktionsarbeit.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 800 Beschäftigte.

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